LEUCO


Innovativ, richtungsweisend und zuverlässig — von Anfang an!

1954 gründeten der Kaufmann Willi Ledermann und der Techniker Josef Störzer die Firma Ledermann und Co. Die Marke LEUCO war geboren.

Heute, 60 Jahre später, ist LEUCO weltweit einer der führenden Anbieter von hartmetall- und diamantbestückten Maschinenwerkzeugen für die Holz- und Kunststoffbearbeitung. Ideenreichtum und Technik-Know-how sind seit der Gründung das Herz von LEUCO. Das Werkzeugangebot umfasst Kreissägeblätter, Zerspaner, Bohrungs- und Schaftwerkzeuge, Bohrer, Spannmittel und Wendeplatten. Angebote wie der Schärfservice, die Anwendungsberatung und Dienstleistungspakete, die unter dem Begriff Toolmanagement gebündelt werden, runden das Spektrum ab.

LEUCO verkauft im Direktvertrieb. Kunden sind Sägewerke, die Bau-, Möbel- und Plattenindustrie sowie Innenausbaubetriebe.

International arbeiten rund 1.100 Mitarbeiter für LEUCO.

Vertriebstochtergesellschaften sind in Australien, Belgien, England, Japan, Polen, Singapur, Thailand, Ukraine und Weißrussland. Vertriebs- und Produktionsgesellschaften sind in China, Frankreich, Malaysia, Russland, der Schweiz, Südafrika und USA

Kontakt

Ledermann GmbH & Co. KG
Willi-Ledermann-Straße 1
72160 Horb a. N.
Tel.: +49-7451-93-0
Fax: +49-7451-93-270
info@leuco.com
www.leuco.com◥


Spanerfassunggrade größer 97% durch innenabgesaugte Werkzeuge für die Kantennachbearbeitung

Entwicklung von Fräswerkzeugen mit innenliegender Spanabführung (1998) — AiF 11056 B
Entwicklung von Profilwerkzeugen mit innenliegender Spanabführung (2000) — AiF 11893 B

Die erste revolutionäre Idee zur optimierten Spanerfassung in der Möbelherstellung wurde aus den Grundlagenprojekten der AiF der Universität Dresden von LEUCO in den i-Werkzeugen umgesetzt. Dieser Technologietransfer war für die saubere Bearbeitung von Möbelteilen in Durchlaufmaschinen bahnbrechend.

Der Ideenansatz, die Energie der Späne nach dem Zerspanungsprozess durch innenliegende Spanabfuhr zu nutzen, wurde in den Forschungsprojekten an der Universität Dresden mit Massivholz nachgewiesen. Dieses Wissen nutzbringend in die Praxis umzusetzen und dadurch die Vorteile dieser Wirkungsweise erfolgreich einzusetzen, entstanden in einer Kooperation zwischen dem Institut für Naturstofftechnik (INT), LEUCO und Homag.

Die bekannten Probleme mit verschmutzten Maschinen, Werkstücken, Aggregaten und Werkzeugen in der Kantennachbearbeitung in Durchlaufmaschinen, konnten mit diesem Systemansatz auf ein Minimum reduziert werden. Hauptproblematik war die Span/Leim-Kombination direkt nach der Zerspanung von der Bearbeitungsstelle in die Spanfanghaube abzuführen. Durch die Ausführung der Werkzeuge als hohle Körper mit definierten kleinen Spanräumen wird verhindert, dass der Span den Grundkörper des Werkzeuges berührt und dadurch unkontrolliert abgelenkt bzw. der Spänestrahl aufgetrennt wird. Die eingebrachte kinetische Energie, welche der Span beim Zerspanungsprozess aufnimmt, kann nutzbringend in den Abtransport durch einen definierten Spänestrahl umgesetzt werden. Die dazu notwendige Absaughaube ist dadurch sehr kompakt ausführbar. Zusätzlich wird durch die Kombination dieser Absaughaube in Verbindung mit der Form des Werkzeuges ein Luftstrom durch die Rotation erzeugt, welcher die Abfuhr der Späne unterstützt. Spanerfassungsgrade von > 97% sind seither möglich.

Abbildung: LEUCO i-System — durch die Hohlform des Werkzeugkörpers und durch die optimierten kleinen Spanräume können die Späne in einem konzentrierten Strahl in die Haube abgeführt werden


Zwei innovative Lösungen für lärmreduzierte Werkzeuge

MINUS ZEHN — Ganzheitliche Lärmreduktion in der Holzbearbeitung (2010)

LEUCO Diamaxfräser

Ein Arbeitsplatz an dem man mit Lärm zu tun hat ist unangenehm und auf Dauer schädlich. Nun tragen Werkzeuge einen gewissen Teil dazu bei, was sich fast nicht vermeiden lässt. Es sollte dann allerdings so wenig Lärm wie möglich sein.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, stellt die folgende Abbildung den Zusammenhang zwischen Schallquelle und Schalldruckpegel bildhaft dar. Eine Erhöhung von 3 dB(A) ist gleich eine Verdopplung der Schallquelle bzw. eine Halbierung bei Verminderung.

Diese Halbierung schaffen zwei Werkzeuglösungen, die auch durch die Mitarbeit in dem Forschungsprojekt MINUS ZEHN von der Firma LEUCO entwickelt werden konnten. Die Ansätze dabei sind grundsätzlich unterschiedlich.

Zum einem wurde der bewährte LEUCO-Diamaxfräser auf LOWNOISE durch die Veränderung der Spanräume und Neuanordnung der Schneiden strömungstechnisch optimiert. Die Ausführung erreicht dadurch eine Reduzierung des schon leisen Vorgängers um nochmals 3 – 5 dBA (abhängig von Maschine und Betriebszustand).

Abbildung: LEUCO Diamaxfräser

Abbildung: Aerodynamisch wie im Windkanal sind die Schneiden im Grundkörper eingebettet, alle unnötigen Störkanten wurden entfernt. Dieses Design stammt von LEUCO und ist durch den Einsatz von neuestem Produktions-Know-how möglich.

LEUCO DP SmartJointer

Der LEUCO DP SmartJointer ist die Alternative zu einem festbestückten Diamant-Fügefräser. Der SmartJointer von LEUCO ist für Anwender mit hohem Qualitätsanspruch und Fokus auf Ressourcenschonung (Energie- und Materialverbrauch) konzipiert.

Leichter und leiser — zwei, wirklich smarte, Eigenschaften, die der DP- SmartJointer besitzt.

Durch das geringe Gewicht und die optimierte Schneidengestaltung verringert sich der Schalldruckpegel ebenfalls um 3 – 5 dB(A) gegenüber herkömmlichen Werkzeugen. Er liegt daher auf gleichem Niveau wie der LowNoise-Diamax Fügefräser. Den Grundkörper können unsere Kunden immer wiederverwenden, was Ressourcen unserer Umwelt schont und den Geldbeutel der Kunden entlastet. Bricht einmal ein Zahn aus, muss nicht das gesamte Werkzeug weggeworfen, sondern nur ein Schneideinsatz gewechselt werden. Die Schneideinsätze mit dem integrierten Spanraum, schützen den Grundkörper effektiv gegen den Verschleiß durch die Späne.

Abbildung: LEUCO DP SmartJointer

 

 


Bildnachweis: LEUCO Ledermann